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In vier Schritten zum optimalen Produktkonzept

„Schöne Idee – würde ich aber nicht kaufen.“ Einmal davon abgesehen, dass niemand gern solche Kommentare hört: Besser, sie fallen in der Frühphase des Innovationsprozesses als kurz vor dem Launch.

Bild: Free-Photos / Pixabay

Davor bewahrt der Konzepttest: Hier werden die vielversprechendsten Ansätze aus der Ideenfindungsphase erstmals den Konsument*innen zur Beurteilung vorgelegt. Mit Angeboten wie beispielsweise kvest Concept lassen sich so wesentliche KPIs schnell und übersichtlich ermitteln und mit relevanten Benchmarks vergleichen.

Allerdings sind die Ergebnisse auch nur so aussagekräftig wie die jeweiligen Konzepte. Soll heißen: Wenn das Stimulusmaterial, hier also das Verbalkonzept, nicht den Mindestanforderungen genügt, werden die Resultate ebenfalls hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Produktkonzept schreiben: Kein Hexenwerk

Eine bewährte Grundform für den Aufbau eines Produktkonzepts sieht folgendermaßen aus:

1. Ein starker Consumer Insight

Der Insight eröffnet das Konzept. Er verkörpert das fundamentale Bedürfnis der Verbraucher*innen, das bisherige Produkte oder Dienstleistungen noch nicht befriedigen konnten.

Hier geht es um die Identifikation mit den Konsument*innen. Formulieren Sie ihn daher positiv, verständlich und zielgruppenkonform. Der Insight sollte grundsätzlich ein einziges Problem behandeln und in der Ich-Form formuliert sein.

2. Ein einzigartiger Benefit

Wie löst Ihr Produkt das Problem auf einzigartige Weise? Dieser Aspekt muss als nächstes herausgestellt werden. Vermeiden Sie dabei nach Möglichkeit zu viele technische Einzelheiten oder werbliche Übertreibung. Das eigentliche Angebot, der Produktnutzen, soll hier im Vordergrund stehen.

3. Ein eingängiger Reason to Believe

„Ihr könnt mir ja viel erzählen!“ denkt jetzt vermutlich der eine oder die andere Konsument. Klar: Bis jetzt ist alles noch recht vage. Es braucht einen Grund, zu glauben, was versprochen wird. Wie muss man sich das neue Produkt vorstellen, wie funktioniert es? Was ist drin, wie wird es hergestellt? All das können Fragen sein, die Sie an dieser Stelle beantworten sollten.

Gelingt Ihnen das, haben Sie die größte Hürde auf dem Weg zum überzeugenden Konzept genommen.

4. Sinnvolle Zusatzinformationen

Betonung auf „sinnvoll“: Extras wie Titel, Schlusssatz, Preis, Mengenangaben oder Produktabbildungen können helfen, das Konzept weiter zu konkretisieren. Sie sollten Ihr Konzept aber nicht überfrachten – das würde von den zentralen Inhalten ablenken.

Grau ist alle Theorie

Als praktische Dreingabe haben wir alle Tipps noch einmal für Sie in einer übersichtlichen Vorlage zusammengefasst, nebst Fiktivbeispiel für ein ideales Produktkonzept. Die praktische Checkliste stellen wir Ihnen gern kostenfrei zur Verfügung – kurze Nachricht an team@kvest.com genügt! Gern beraten wir Sie auch am Telefon bezüglich Ihrer eigenen Konzeptidee.

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