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HAPPY RABBIT - vom Sextoy-Regal ins heimische Osternest

Die Sextoy-Branche ist innerhalb der letzten drei Jahre stark gewachsen und erobert zunehmend die Regale des stationären Handels. Welche Produkte besonderes Interesse wecken, wurde mit kvest Concept und einem entsprechenden virtuellem Regal untersucht. Im Fokus standen zwei Klitorisvibratoren der Marken happy rabbit und Womanizer.

happy rabbit Mini Ears Klitorisvibrator im Osternest. Produktbild: EARSandEYES

Die Sextoy-Branche hat während Corona- und Lockdown-Zeiten einen regelrechten Höhenflug hingelegt. Von Umsatzzuwächsen von bis zu 300 Prozent wird aus der Branche berichtet. Die Menschen blieben zu Hause, haben es sich gemütlich gemacht und viele haben die menschliche Nähe mit Sextoys bereichert. Dabei macht sich der offenere Umgang mit der Sexualität nicht nur im E-Commerce bemerkbar, sondern verlagert sich zunehmend in die Regale des stationären Handels. In einer aktuellen, bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Hamburger Marktforschungsinstituts EARSandEYES wurden Konsument*innen, zu ihrem Kaufverhalten in Bezug auf Sextoys im stationären Handel befragt.

Das Geschäft mit Sextoys boomt und ist längst aus der Schmuddelecke herausgetreten. „Produkte für das sexuelle Wohlbefinden haben auf dem heutigen Markt eine Mainstream-Position erlangt“, sagt Johannes Plettenberg, CEO der Lovehoney Group. Drogerien, Supermärkte oder auch klassische Unterwäschestores haben diese Entwicklung erkannt und mittlerweile ebenfalls Toys für die schönste Nebensache der Welt im Regal stehen.

Grund genug für EARSandEYES Insights weiblicher und männlicher Konsument*innen zu Sextoy-Produkten zu ermitteln. Dafür ließ Marktforscherin und Studienleiterin Anja Zietzschmann verschiedene Sextoy Brands mittels der automatisierten EARSandEYES Pretesting-Lösung kvest.com innerhalb von 48 Stunden bewerten. 12 Varianten von Vibratoren präsentierten sich den Studienteilnehmer*innen im simulierten Verkaufsregal, das in Anlehnung an die Angebote in deutschen Drogeriemärkten zusammengestellt wurde. Im Hauptteil der Befragung wurden Insights zu Produktkonzept und Verpackungsdesign speziell für zwei ausgewählte erotische Spielzeuge evaluiert: Zum einen der happy rabbit Mini Ears Klitorisvibrator als Vertreter der sogenannten Rabbit-Vibratoren sowie der Womanizer Auflegevibrator Mini, der auch schon in TV-Sendungen wie Der Bachelor für Diskussionsstoff sorgte.

59 Prozent der befragten Personen gaben an, Sextoys bereits in ihr Liebesleben integriert zu haben. Für 46 Prozent gehört Sexspielzeug zu einem erfüllten Liebesleben dazu. Dabei räumen 16 Prozent ein, dass dies gefühlt zu einem Leistungsdruck im Sexleben führe. Die bekanntesten der 17 abgefragten Marken im Bereich Sexspielzeuge sind Billy Boy und Durex mit jeweils über 80 Prozent. Die Marke Amorelie hat bei den Teilnehmern einen Bekanntheitsgrad von 75 Prozent. Die Marke Womanizer liegt im Mittelfeld mit 52 Prozent vor Satisfyer und Fun Factory mit 42 und 41 Prozent.

Die stärkste Wiedererkennung der im virtuellen kvest Pretest-Regal dargestellten Sextoys erzielte der Durex Intense Real Pleasure mit 77 Prozent, gefolgt vom MOQQA by Amorelie G-Punkt-Vibrator (65 %). Beide gezeigten happy rabbit Produkte, Slimline G-Punkt Rabbit-Vibrator und Mini Ears Klitorisvibrator, wurden gleich gut (60 und 59 %) nach der Kurzzeitpräsentation wiedererkannt. Auf die Frage, welches der 12 Produkte am ehesten im Einkaufswagen landen und mit nach Hause genommen würden, war der Womanizer Mini Auflegevibrator bei den befragten Frauen mit 44, wie auch bei den Männern mit 30 Prozent der Favorit für das sexuelle Liebesspiel.

Keine Langeweile zu Ostern

Die Lust am Ausprobieren der Sextoys happy rabbit Mini Ears Klitorisvibrator und Womanizer Auflegevibrator Mini ist bei den Studienteilnehmer*innen groß. Abgefragt auf einer Skala von 1 (trifft überhaupt nicht zu) bis 5 (trifft voll und ganz zu) macht der Womanizer unter allen Befragten mit 59 Prozent allerdings deutlich mehr Lust als der happy rabbit (46 %). 67 Prozent der Frauen und 64 Prozent der befragten Männer stimmen zu, dass der Womanizer mehr Spaß in das Sexleben bringen würde. Beide Produkte werden von circa einem Viertel der Teilnehmer*innen sowohl allein als auch zusammen mit dem/der Partner*in verwendet. 45 Prozent der befragten Frauen würden hingegen den Womanizer als Sextoy nur allein nutzen. Zudem übernehmen Frauen mit 54 Prozent den Einkauf eines Sexspielzeuges lieber selbst. Ein Drittel der Studienteilnehmer*innen hält die beiden Mini-Vibratoren generell als Geschenk für geeignet. Speziell als Osterüberraschung können sich 21 Prozent der Männer vorstellen, einen Mini-Vibrator wahrscheinlich oder auf jeden Fall ins Osternest zu legen.

Sextoy-Regale auch im Supermarkt

54 Prozent der Befragten finden es (sehr) gut, dass Sexspielzeug nicht nur in Online-Shops erhältlich ist, sondern nun auch zunehmend in stationären Geschäften, wie: Drogerie, Verbrauchermärkte oder Elektronikfachhandel. 54 Prozent der Studienteilnehmer*innen gaben an, innerhalb der letzten zwei Jahre Sexspielzeug gekauft zu haben. Dabei wurde zu 56 Prozent in einem Erotikshop gekauft und das zu 66 Prozent online. Als weiterer Bezugsort neben Online-Shops wurden von zehn Prozent der Sextoy-Käufer*innen Drogerien genannt.

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